Die Gemeine oder auch Gewöhnliche Wespe unterscheidet sich optisch von der Deutschen Wespe.

Die Gemeine Wespe hat im Unterschied zur Deutschen Wespe eine Zeichnung in Form eines breiten, schwarzen Stichs auf der Stirnplatte.

Die Königinnen werden bis zu 20 Millimeter lang, während die Arbeiterinnen, also die sterilen Weibchen, nur 11 bis 14 Millimeter lang werden. Die männlichen Wespen, die sogenannten Drohnen, werden 13 bis 17 Millimeter lang. Auffällig ist der leuchtende gelb-schwarze Hinterleib.

Wespen ernähren sich von Nektar und anderen zuckerhaltigen Pflanzensäften.
Dies ist auch der Grund, warum sie von Kuchen, Eis und Schokolade angezogen werden. In einem Sommer können bis zu 25.000 Wespen pro Volk auftauchen.
Die jungen Wespenköniginnen überwintern und beginnen im Frühling die Nester zu bauen und Eier zu legen. Im Frühsommer schlüpfen dann die Arbeiterinnen und bauen die Nester weiter.
Dann legen die Königinnen weitere Eier.

Im Frühherbst ist die Paarungszeit der Gemeinen Wespe.
Im Winter stirbt dann das Nest mit den Drohnen und den Arbeiterinnen, nur die Königinnen überleben den Winter.

Das Nest wird Jahr für Jahr neu gebaut.
Dafür nutzt die Gemeine Wespe zerfasertes Holz wie Papier. Die Nester werden bevorzugt auf Dachböden, in Hohlräumen, in verlassenen Nagergängen, in ausgehöhlten Baumstämmen und an Büschen gebaut.

Die Gemeine Wespe schwärmt übrigens nicht aus. Die Tiere verlassen das Nest erst, wenn es im Spätsommer aufgelöst wird.