Wenn Wespen sich durch hektische Bewegungen oder Annäherung an ihr Nest bedroht fühlen, stechen sie zu.

Die Gemeine Wespe gilt als stechfreudig und kann mehrmals zuschlagen. Vor allem im Sommer, wenn die Nester der Gemeinen Wespe aufgelöst werden, machen sich die Arbeiterinnen auf die Suche nach Nahrung und werden dabei auch von süßen Lebensmitteln angelockt.

Bei einem Stich der Gemeinen Wespe werden Alarmpheromone ausgeschüttet, die weitere Tiere anlocken.
Diese stechen dann ebenfalls zu.
Auch Angstschweiß kann die Gemeine Wespe anlocken.

Beim Menschen löst der Stich der Gemeinen Wespe zu einer allergischen Reaktion.
Meist reagiert die gestochene Person mit einer geschwollenen, geröteten und juckenden Stelle, bei empfindlichen Menschen kann die Allergiereaktion weitaus stärker ausfallen.
Die Heftigkeit der Reaktion hängt auch von der Menge des Gifts ab.

Wer bereits eine Allergie gegen Insektengifte entwickelt hat, bei dem kann durch den Stich eine anaphylaktische Reaktion ausgelöst werden, die zu Übelkeit, Kopfschmerzen bis hin zu Atemnot oder einem anaphylaktischen Schock führen kann.

Außerdem können Nester auf Dachböden stören und Verschmutzungen erzeugen.